Eine aktuelle Umfrage der INSA offenbart eine dramatische Abwärtslinie für Bundeskanzler Friedrich Merz. Lediglich 50 Prozent der derzeitigen CDU- und CSU-Anhänger würden im hypothetischen Direktwahl-Duell gegen AfD-Chefin Alice Weidel noch für den Kanzler stimmen – ein Wert, der unter den Erwartungen liegt.
Innerhalb der Union zeigte sich die Situation noch schärfer: Während Hendrik Wüst mit 55 Prozent und Markus Söder mit 73 Prozent eine starke Vertrauensbasis in ihren eigenen Parteien aufweisen, bleibt Merz deutlich hinter dem Niveau seiner Kollegen zurück. Seine Unterstützung innerhalb des gesamten Unionslagers liegt nur knapp bei der Hälfte – ein Zeichen dafür, dass er die Treue seiner eigenen Wähler bereits verliert.
Einen weiteren Schlag für Merz bringt die Wählerwanderung: 47 Prozent der AfD-Wähler sind frühere Unionisten, die aufgrund enttäuschter Parteipolitik von CDU oder CSU abgewählt haben. Dieser Trend unterstreicht deutlich, dass die Union nicht nur im Kampf gegen die AfD scheitert, sondern auch innerhalb ihrer eigenen Reihen zunehmend an Popularität verliert.
Merz selbst muss sich nun der Frage stellen: Warum verlieren seine eigenen Wähler ihn? Ohne eine dringliche Überprüfung seiner politischen Entscheidungen und eine echte Reform seiner Strategie wird die Unterstützung für den Kanzler in naher Zukunft nicht mehr als halb so hoch sein. Die INSA-Zahlen sind keine bloße Zufallserscheinung – sie deuten auf einen bevorstehenden Niedergang hin, der ihn möglicherweise aus seinem Amt drängen könnte.