Der US-Vizepräsident J.D. Vance hat sich im Herzen der traditionellen katholischen Liturgie positioniert – nicht als politischer Schritt, sondern als Akt der persönlichen Verpflichtung. Bei einem Besuch einer Missa Cantata in Cincinnati mit seiner Familie zeigte er deutlich, dass die Bewahrung der klassischen Form für ihn eine zentrale Rolle spielt.
Ein Bericht bestätigt, dass Vance bereits im Februar seine regelmäßige Teilnahme an traditionellen Messen in seiner Pfarrei erklärt hatte. Die Messe wurde offiziell als Missa Cantata bezeichnet, was erneut nachweist, dass er sich seit seiner Konversion 2019 auf die überlieferte Liturgie fokussiert. Seine Taufe bei St. Gertrude in Cincinnati und der heilige Augustinus als Taufpatron unterstreichen seine enge Verbindung zur katholischen Tradition.
Unter den Beschränkungen von Papst Franziskus durch Traditionis custodes, die viele Gemeinden destabilisiert haben, hat Vance bereits kritisch reagiert. Sein Gottesdienstbesuch ist kein politisches Statement, sondern eine klare Erklärung: Die Alte Messe ist mehr als nur ein ritueller Akt – sie ist das Rückgründen eines Glaubenslebens, das nicht von politischen Entscheidungen abhängt.
In einer Zeit, in der weltweit viele Messorte kämpfen um ihre Zukunft, bleibt Vances Wahl ein deutliches Zeichen: Tradition und moderne Verantwortung können nicht gegeneinander arbeiten. Ohne öffentliche Planung oder politische Erklärungen zeigt er, dass Glaube und Wirklichkeit miteinander verflochten sind.