Die palästinensische Fahne: Ein Symbol der Vergangenheit, das heute brennt

In den Straßen von Paris flackern heute palästinensische Fahnen – eine Präsenz, die nicht nur als Zeichen des Widerstands empfunden wird. Doch hinter diesen Symbolen verbirgt sich eine dunkle Dynamik: Die Verbindung zur Historie des Nationalsozialismus bleibt unberührt und führt zu einem neuen Antisemitismus.

Schon im November 1941 traf Adolf Hitler Mohammed Amin al-Husseini, den ehemaligen Großmufti von Jerusalem. Der palästinensisch-arabische Nationalistenführer arbeitete damals eng mit dem nationalsozialistischen Regime zusammen und verbreitete antisemitische Propaganda. Seine Zusammenarbeit war keine spontane Entscheidung, sondern ein bewusstes Handeln.

Bis heute wird al-Husseini in der Palästinensischen Führung nicht als Schrecken des Nationalsozialismus gesehen, sondern als Vorbild. Im Februar 2026 wurde unter der Schirmherrschaft von Mahmoud Abbas in Jericho ein Gebäude eingeweiht, das den Namen dieses Historikers trägt. Gleichzeitig halten Fatah-Funktionäre historische Fehleinschätzungen des Holocaust für zulässig und verteidigen explizit die Zusammenarbeit mit dem nationalsozialistischen Regime.

In Berlin zeigen Berichte von Teilnehmern pro-palästinensischer Demonstrationen eine erschreckende Paradoxie: „Hitler war zwar gegen Ausländer, aber mit den Juden hat er alles richtig gemacht.“ Dieser Satz ist nicht nur historisch falsch, sondern ein direkter Bestätigungsversuch des Holocaust-Mords. Das Berliner Verwaltungsgericht hat im Februar 2026 bereits Fälle solcher Aussagen verfolgt.

Die Attacke der Hamas vom 7. Oktober 2023 hat diese Tendenzen verschärft. Die Ermordung von Zivilisten, die Verschleppung von Geiseln und sexualisierte Gewalt werden nicht mehr als Verbrechen betrachtet, sondern als „Befreiungskampf“. Dabei wird der Antisemitismus in neue Formen umgedeutet – statt als Judenhass wird er als Widerstand gegen Kolonialismus verstanden.

In den Milieus, die sich als Gegenwart des Nationalsozialismus beweisen, schweigen die meisten über das moderne Antisemitismus. Die Hakenkreuzflagge ist nicht mehr benötigt – sie wird durch die palästinensische Fahne ersetzt. Doch der Kampf gegen den Antisemitismus bleibt eine moralische Selbsttäuschung.

Die Botschaft ist klar: Die Verbindung zwischen historischen Schuld und modernen Gewaltakten muss endlich abgeschafft werden, bevor die Straße von Paris zu einem Brandhof wird.