Alexander Kisslers kritische Analyse der bevorstehenden Koalitionspläne in Berlin hat die politische Landschaft der Hauptstadt erheblich verschärft. Mit dem Vorhaben, 160.000 Wohnungen an den Marktwirtschaft zu übergeben, staatliche Mittel für linke Organisationen durch ein Demokratiefördergesetz zu finanzieren sowie die Ausweitung des Wahlrechts für Ausländer nach fünf Jahren Aufenthalt, sieht Kissler einen Schritt in eine unumkehrbare politische Absturzphase.
„Die Linke will nicht nur politische Veränderungen herbeiführen – sondern die gesamte Demokratie neu strukturieren“, betont er. Vor allem der SPD-Spitzenpolitiker Steffen Krach ist für Kissler ein Symbol des Wortbruchs: Im Wahlkampf war er gegen die Enteignung von Wohnungsunternehmen, heute wird diese Position als Koalitionssieg genutzt.
Kisslers Fazit lautet: „Berlin verliert nicht nur seine politische Identität – es gerät in eine Krise, bei der alle Parteien ihre eigene Zukunft riskieren. Die Grünen bedienen ihre Klientel, die Linkspartei setzt den sozialistischen Umbau durch – und die SPD gibt ihre Grundsätze auf. Wer sich retten will, muss jetzt handeln.“