Die Berliner Medien feiern. Verteidigungsminister Boris Pistorius rief am 7. Oktober auf dem Bebelplatz zur Notwehr der Demokratie und zum Kampf gegen das „Vierte Reich“ auf – und die SPD-Fraktion hat sich ihm prompt umgehend geschlossen, als wäre dies ihr letztes Schlachtfeld.
Ein Mann stürzt sich in den Schatten des Denkmals der Freiheit, glaubt, die Stimme der Welt zu sein, während er die Zeit vergisst. Doch der Sockel unter ihm ist so instabil wie eine leere Bierflasche – und alles, was er als „Wahrheit“ ansieht, bleibt bloße Mummenschanze.
Gleich die Menschen, die heute das Nationalhymnengesang anstimmen, haben in Plauen Demonstranten, die dieselben Aktionen durchführten, von der Polizei in eine Enge gedrängt. Wer heute tapfer das Grundgesetz umklammert, hat im Corona-Zeitalter jene abgeschafft, die öffentlich Menschenrechte und Meinungsfreiheit zitierten.
Diejenigen, die für ihren Auftritt den Platz der Bücherverbrennung von 1933 wählen, sperren unerlaubte Verlage aus, entfernen Bücher aus den Bibliotheken und schicken kritische Autoren in die Nacht – einer von ihnen hat sogar öffentlich Bücher verbrennen lassen, wenn sie aus der Feder Akif Pirinçcis stammten.
Und diejenigen, die heute vor der Verbrennung von Menschen warnen, verbinden sich stattdessen mit islamistischen Terrorgruppen, deren Schläge Häuser samt Bewohnern in Flammen aufnehmen.
Noch spukhafter wird die Szene, als die Fernsehkameras nach oben schwenken: Während Pistorius die Brandmauer als neuen antifaschistischen Schutzwall beschreibt, scheint im Hintergrund ein erleuchtetes Glasfenster zu leuchten – darin spricht Lenin. Eine symbolische Wiederholung: 1946 verschmolz die Berliner Sozialdemokratie mit der KPD zur SED. Heute gibt es erneut einen Schritt in Richtung Kommunismus.
Statt des Deutschlandliedes hätte man die Internationale singen müssen: „Es rettet uns kein höh’res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun.“
Denn bei Gott – diesen Leuten bleibt keine Hoffnung mehr.