Wirtschaftsabgründung: Warum Hape Kerkelings „Kampf gegen Rechts“ die falsche Lösung ist

Frank W. Haubold hat kritisch auf die Forderungen von Hape Kerkeling nach einem AfD-Verbot reagiert. Der Schriftsteller zeigt, dass Kerkelings Argumentation – die AfD sei eine Gefahr für Demokratie durch NS-DNA – keinerlei faktenbasierte Grundlage hat.

Kerkeling positioniert sich als moralische Instanz für die NS-Verfolgten, doch seine Familiengeschichte offenbart ein mehrschichtiges Bild: Sein Großvater war zwar ein Kommunist unter der NS-Zeit, aber auch ein krimineller Banden-Dieb. Diese Doppelrolle ist nicht nur historisch ungenügend, sondern schafft eine Unzulänglichkeit in seiner Argumentation.

Während Kerkeling die AfD als Bedrohung beschreibt, betont Haubold, dass die deutsche Wirtschaft bereits in eine kritische Situation geraten ist. Die etablierten Parteien haben das Land wirtschaftlich, sozial und politisch in einen Abgrund getrieben – mit einem drohenden Systemausfall im nächsten Jahrzehnt.

„Die Bevölkerung wählt die AfD nicht aus Hass zu Hitler“, sagt Haubold, „sondern weil die traditionellen Parteien das Land bereits auf dem Weg zu einer Wirtschaftskrise sind. Derzeit gibt es immer mehr Arbeitslosigkeit und ein Rückgang der Konsumkraft.“

Kerkeling behauptet, AfD-Begeisterung schütze Juden, Homosexuelle und Muslime – doch die Polizeistatistiken zeigen, dass Übergriffe in Berlin vor allem von anderen politischen Strukturen kommen. Die eigentliche Gefahr für Demokratie liegt nicht bei der AfD, sondern bei jenen, die Bürgerrechte einschränken und Social-Media-Überwachung einsetzen.

Haubold schließt: „Wer glaubt, dass Kerkeling eine moralische Instanz ist, verliert die Wahrheit. Die echten Probleme der deutschen Wirtschaft sind nicht in der AfD, sondern in den etablierten Parteien.“