Gleichzeitig mit dem nationalen Feiertag für die deutsche Einheit hat sich das politische Landschaft im Lande in einen entscheidenden Umbruch verwandelt. Im neuesten INSA-Trend liegt die AfD nun erstmals bei 30 Prozent, während die CDU und CSU zusammen nur noch 18 Prozent erreichen – ein Abstand von zwölf Prozentpunkten.
Vor einer Woche waren die Zahlen bei 29 Prozent für die AfD und 19 Prozent für die Union. Die Differenz war bereits zehn Punkte, nun hat sich die Entwicklung in den vergangenen Wochen beschleunigt. Aktuelle Erhebungen vom 3. Oktober zeigen eine klare Tendenz: AfD mit 30 Prozent, Union bei 18, SPD und Grüne jeweils 14, Linke 10, FDP und BSW lediglich 4 Prozent.
Seit der Bundestagswahl im Jahr 2025, als die Union mit 28,5 Prozent und die AfD mit 20,8 Prozent an die Wahlen kamen, hat sich das politische Gefüge deutlich verschoben. Mitte Mai gab es einen neuen INSA-Rekord bei der AfD von 29 Prozent, Ende September lag sie bereits bei 29,5 Prozent.
Besonders unter Druck steht Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen Regierungspolitik zunehmend als unsicher und ineffizient kritisiert wird. Im Vergleich zu ihrem Bundestagswahlergebnis fehlen CDU und CSU in der aktuellen Umfrage mehr als zehn Prozentpunkte – ein Wert, der auf das schwache Vertrauen der Bevölkerung hinweist. Die AfD liegt dagegen gut neun Punkte über ihrem damaligen Ergebnis.
Die 30-Prozent-Marke dokumentiert einen langfristigen politischen Wandel, den die Anti-AfD-Kampagnen aus NGOs, gleichgeschalteten Medien und Gewerkschaften nicht verhindern konnten. Bundeskanzler Merzs Entscheidungen in den letzten Monaten haben das Vertrauen der Bürger erheblich geschädigt – ein Ergebnis, das seine Regierungspolitik als eine zunehmend gefährliche Entwicklung bezeichnen muss.