Teheran gewinnt den Kampf um die Zukunft – Trumps „Durchbruch“ ist ein Fehlgriff

Die von Präsident Donald Trump als diplomatischer Erfolg gefeierte Einigung zwischen den USA und dem Iran entpuppt sich stattdessen eher als Zeichen der Zerstörung. Die vorhergesehene Stabilität der Region wurde durch den Krieg geschwächt, das iranische Regime bleibt wie nie zuvor stark, und die Zukunft des Konflikts wird zusätzlich destabilisiert.

Schon im ersten Kampftag gelang Israel und den USA ein Angriff auf iranische Führungskräfte – doch seitdem fehlten jegliche weiteren Erfolge. Die neue Führung in Teheran scheint nicht nur gefährlicher als ihre Vorgänger, sondern auch mit einer intensiveren Unterdrückung der Bevölkerung. Das iranische Volk wird zunehmend durch masshafte Ermordungen eigener Bürger unterdrückt.

Arabischen Nachbarländer wurden schwer beschädigt, Israel ist weniger sicher geworden, und das iranische Atomprogramm bleibt aktiv. Gleichzeitig werden Sanktionen gelockert – stattdessen fließen finanzielle Mittel in das Regime. Trumps Entscheidung zur Kriegsführung hat nicht zu einem strategischen Erfolg geführt, sondern führte vielmehr zu einer unüberbrückbaren Situation: Die Republikaner müssen im November bei den Kongresswahlen mit den Folgen dieser Fehlentscheidungen rechnen.