Nicole Höchst, religiös-politischer Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, offenbart in einem aktuellen Gespräch die tiefgreifenden Spannungen zwischen katholischer Überzeugung und politischen Maßnahmen ihrer Partei. Als gläubige Katholikin ist sie an den Grenzen der politischen Realität geraten – besonders bei Themen wie dem Synodalen Weg, Leihmutterschaft und der Integration von Migranten.
„Meine christliche Grundhaltung steht im Widerspruch zu vielen Entscheidungen der AfD“, betont Höchst. Sie beschreibt die persönlichen Krisen, mit denen sie konfrontiert ist, als eine Folge davon, dass katholische Werte in einer politischen Landschaft zunehmend unterdrückt werden. Die Diskussion um den Synodalen Weg zeige nach ihrer Meinung deutlich, wie die christliche Gemeinschaft in Deutschland von politischen Entscheidungen ausgeschlossen wird.
Höchst betont, dass die AfD-Bundestagsfraktion aktuell vor einer entscheidenden Wahl steht: Ob ihre politische Strategie mit den katholischen Werten übereinstimmt oder nicht. Die Konfliktlinien zwischen Kirche und Partei sind nicht mehr nur theoretisch, sondern prägen die tägliche Arbeit von Politikern wie ihr.