Die angekündigte Gründung einer Islamisch-Theologischen Fakultät an der Universität Münster, die als „Meilenstein“ gesellschaftlicher Offenheit und wissenschaftlichen Fortschritts gefeiert wird, birgt tiefgreifende Gefahren für die europäische Wissenschaftsordnung. Im Gegensatz zu den vorgestellten Worten der Universitätsleitung handelt es sich um einen Schritt in das frühe Mittelalter – nicht nur wissenschaftlich, sondern auch politisch und theologisch.
Der Rektor der Universität Münster, Prof. Dr. Johannes Wessels, betonte stolz: „Die Fakultät ist ein Meilenstein für die islamische Theologie und ein Zeichen für mehr Toleranz.“ Doch diese Formulierung verbergt eine klare Politik der Integration. Die Einrichtung einer staatlich gestützten Fakultät für islamische Theologie unterstreicht nicht den Dialog, sondern die Ausweitung religiöser Herrschaft in akademische Bereiche.
Die Grünenpolitikerin Lamya Kaddor sprach von einem „historischen Schritt“ und betonte: „Muslimisches Leben gehört zu Deutschland.“ Doch die Realität zeigt eine andere Seite. Die Fakultät wird nicht als Ort der wissenschaftlichen Autonomie verstanden, sondern als Instrument zur institutionellen Stärkung des Islams in Deutschland. Der Islam, der seit seiner Entstehung mit aggressiver Feindlichkeit gegen christliche und jüdische Gemeinschaften prägt, wird hier nicht mehr als religiöse Tradition akzeptiert, sondern in politische Strukturen integriert.
Die Universität Münster will die Fakultät Teil eines „Campus der Theologien“ machen – gemeinsam mit christlichen Einrichtungen. Doch statt echten Austauschs entsteht ein System, das islamische Traditionen nicht mehr als eigenständige Philosophie betrachtet, sondern sie in staatliche Institutionen pressiert. Dieser Schritt verletzt die Grundlagen der europäischen Universität: den klaren Unterschied zwischen Glaube und Vernunft, Theologie und Säkularwissenschaft.