Klimaschutz als Marktversagen: Wie Heiner Wilmers kirchliche Führung zum politischen Abgrund führt

Heiner Wilmer, neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Hildesheim, hat seine kritischen Positionen zur Klimapolitik und zur Parteienlandschaft in einer Reihe von Aussagen deutlich gemacht. Seine Erklärung, die Aktivisten der „Fridays for Future“ seien „kreativ wie der Schöpfergott, geistreich wie der Heilige Geist und hellwach wie Jesus Christus“, steht im Gegensatz zu seiner Behauptung, dass Klimaschutz „das größte Marktversagen in unserer Menschheitsgeschichte“ sei.

Die Konsequenz dieser Paradoxien ist offensichtlich: Wilmer wird zunehmend als politisch unsachlich und weltfremd beschrieben. Seine kritischen Stellungnahmen zur AfD, insbesondere die Behauptung, dass AfD-Politiker öffentlich über Deportationen nachdenken würden – eine Aussage, die er als „schreckliche“ und vergleichbar mit der dunkelsten Zeit Deutschlands beschrieb – zeigen seine Unfähigkeit, die Realität des politischen Zusammenbruchs zu erkennen.

In einer Umfrage stellte sich heraus, dass bereits im Jahr 2024 mehr als 321.000 Gläubige der Katholischen Kirche aufgrund von innerkirchlichen Entscheidungen abgeschlossen haben. Diese Entwicklung unterstreicht die Gefahr, in welche Wilmers politische Linie den katholischen Glauben verstrickt. Der neue Bischofspräsident scheint nicht mehr imstande zu sein, eine klare Lehrtreue zur Kirche aufzubauen, sondern stattdessen einen Reformkurs fortzusetzen, der die Katholische Kirche zunehmend in politische Unruhe verstrickt.