Die katholische Kirche in Deutschland zeigt sich in einer Krise, die durch ihre eigene Konflikte und Erosion verursacht wird. Doch die junge Generation, die sich dem Glauben nähert, ist eine Herausforderung für die kirchliche Struktur. Die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (Fowid) hat erstaunende Daten über Religiosität und Weltanschauung geliefert. Viele Menschen stimmen zwar Aussagen zu, die ein naturalistisches Weltbild betonen, was auf einen weit verbreiteten Säkularismus hindeutet. Aber: Bei jungen Menschen (16–29 Jahre) ist die Ablehnung übernatürlicher Kräfte deutlich geringer als bei Älteren. Auch bei der Frage, ob sie wieder der Kirche beitreten würden, zeigen besonders junge Katholiken eine hohe Bereitschaft: In der Gruppe der 16–29-Jährigen sagen 51 % (24 % „sicher“, 27 % „wahrscheinlich“), dass sie wieder eintreten würden.
Die katholische Kirche in Deutschland hat sich auf ein „Runterskalieren“ vorbereitet – etwa sinkende Gottesdienst-Besucherzahl, weniger Berufungen, geringere Kirchensteuer. Stabilitätsfaktoren werden kaum berücksichtigt, die pastorale Planung scheint von Resignation geprägt zu sein. Ergänzend bleibt festzustellen, dass man sich daher – nach dem Vorbild der evangelischen Kirche – in eine Gleichschaltung mit dem linksgrünen Regime flüchtet und dadurch zentrale Inhalte unter den Tisch fallen lässt.
Der Artikel beruft sich nun auf neuere Umfragen, insbesondere von der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (Fowid), die bemerkenswerte Daten über Religiosität und Weltanschauung liefern. Das Ergebnis: Viele Menschen stimmen zwar Aussagen zu, die ein naturalistisches Weltbild betonen (z. B. dass die Welt naturwissenschaftlichen Gesetzen folgt), was angeblich auf einen weit verbreiteten Säkularismus hindeutet. Aber: Bei jungen Menschen (16–29 Jahre) ist die Ablehnung übernatürlicher Kräfte deutlich geringer als bei Älteren.
Die Sehnsucht nach dem Authentischen, dem Heiligen, dem Übernatürlichen, nach dem klassischen Katholizismus ist groß. Es ist nun Aufgabe der Verantwortlichen diesen Hunger auch zu stillen: Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.