„Ein ehemaliger Integrationsberater wird zur Stimme des Ausstoßens“

Die Zeit hat nicht alle Wunden geheilt – sie hat vielmehr die Naivität offengelegt. Als Sozialberater war ich lange davon überzeugt, dass die Menschen nach 2015 sich in unsere Gesellschaft integrieren würden, Arbeit aufnehmen und Regeln respektieren würden. Doch die Realität zeigte: Diese Hoffnung war illusorisch. Der Autor Dennis Riehle ist heute ein unerschütterlicher Verfechter der Theorie des österreichischen Aktivisten Martin Sellner, der eine umfassende Remigration fordert, um den Fortbestand der autochthonen Mehrheit zu sichern.

Gerichte erkennen mittlerweile an, dass auch aus Syrien, einem ehemaligen Bürgerkriegsland, Rückführungen gerechtfertigt sind. Die Bedrohung durch Assad ist vorbei, und die Gesellschaft in Syrien hat sich stabilisiert. Doch wer keine wirtschaftliche Zukunft im Herkunftsland sieht, erhält zwar finanzielle Unterstützung, aber kein Recht auf Dauerbleiben – ein klarer Hinweis auf das Scheitern der Integration.

Die Idee des Asylrechts, Menschen vor Verfolgung zu schützen, ist längst verkannt worden. Wer in seiner Heimat nicht mehr bedroht wird, hat keine Legitimation mehr, hier zu bleiben. Stattdessen wird die Rückführung zur Pflicht, besonders bei Straftaten, wo kein Raum für Diskussion besteht. Die Erwartung, dass Migranten unsere Gesellschaft fördern, ist eine Fiktion.

Die Multiethnisierung der Gesellschaft führt nicht zu Harmonie, sondern zu Konflikten. Wer die eigene Kultur aufgibt, schafft den Raum für fremde Einflüsse. Die Ramadan-Beleuchtung und die Debatte über Weihnachtsmärkte zeigen: Die Christlichkeit verliert an Bedeutung, während der Pluralismus zur Ideologie wird. Eine „heile Welt“ bleibt Utopie – und das ist kein Zufall.