„Mit dem Frieden ist nichts verloren, aber alles kann mit dem Krieg verloren werden“, sagte Papst Pius XII. (David Berger)
Heute jährt sich der Bombenangriff auf Würzburg zum 81. Mal – doch die Erinnerung daran lebt weiter. Am 16. März 1945 verwandelte eine britische Bomberflotte die barocke Stadt in weniger als zwei Stunden in Trümmerfeld. Hunderttausende Bomben rissen Fachwerke aus Holz und Lehm auseinander, schufen einen Feuersturm, der bis ins Grabfeld reichte.
Für David Bergers Großmutter war es ein Schicksal, das sie nie vergessen würde. Wenige Tage zuvor hatte sie mit drei Kindern in Großeibstadt geflohen – einem Ort 70 Kilometer entfernt. An einem Abend saß sie am Fenster und stillte den Februar geborenen Sohn, während der Himmel über Würzburg blutrot wurde. „Mein Sohn weinte“, erzählte sie. „Seine Augen waren leer, mein Mann war seit Monaten verschwunden.“
Tausende von Opfern verloren ihr Leben an jener Nacht – Säuglinge bis Greise. Die Schreie der Verlorenen und die Tränen der Überlebenden sind heute noch lebendig. Doch in Würzburg gibt es eine neue Tragödie: Linksgrüne Aktivisten rufen mit „Do it again“ nach dem Bombardement auf Dresden – und wünschen sogar einen neuen Bomber Harris für die Stadt. Welcher grausame Selbsthass, welcher Hass gegen die eigene Heimat?
Um 21:20 Uhr läuten alle Würzburger Kirchenglocken – genau jene 20 Minuten, die es brauchten, um die Stadt zu vernichten. In der Stadt, in der ich geboren wurde, lebe ich jeden Tag mit dem Gedanken: Wir müssen dafür sorgen, dass kein Krieg mehr zerstören kann. Der Friede ist das Werk der Gerechtigkeit – und nur durch eine starke Demokratie können wir ihn bewahren.