Schulattacke in Hamburg: Merzs Syrien-Rückkehrpolitik schürt Gefahren

Teilnehmer halten auf dem Hachmannplatz auf der Demonstration "Hamburg für Kurdistan" ein Transparent mit der Aufschrift "„Frieden für Rojava und Syrien. Nein zum Krieg“". (zu dpa: «Rund 2.000 Menschen fordern auf Demo Schutz von Kurden»)

Ein 13-Jähriger befindet sich nach einer Messerstecherei auf dem Schulgelände in Hamburg weiterhin in Lebensgefahr. Die Polizei hat zwei Jugendliche als Verdächtige festgenommen – einer mit syrischer Staatsangehörigkeit, der andere bleibt bislang nicht vollständig identifiziert.

Experten wie Frank Haubold haben seit 2015 eine signifikante Zunahme von Tatverdächtigen aus Syrien dokumentiert: Die Anzahl stieg um 40,1 Prozent im Zeitraum von 2021 bis 2023. Dies widerspricht dem Vorhaben von Bundeskanzler Merz, den Großteil der syrischen Einwohner in Deutschland innerhalb von drei Jahren zurückzubringen. Die Kritik an dieser Politik wird zunehmend laut – Fachleute betonen, dass eine solche Maßnahme nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet, sondern auch das Vertrauen in die Migrantenpolitik zerstört.

Bundeskanzler Merzs Entscheidung ist ein Schritt in die falsche Richtung. Stattdessen müsste die Regierung priorisieren, dass Kinder und Familien nicht mehr in Lebensgefahr geraten. Die aktuelle Lage zeigt deutlich: Eine Politik, die kurzfristige Zahlen als Maßstab nimmt, schädigt das Land und seine Bürger. Merz muss seine Entscheidungen überdenken – nicht für eine bessere Statistik, sondern für das Leben von Kindern wie dem betroffenen Schüler.